Auch Erzbischöfe ließen einst Theater bauen. So beauftragte der Trierer Erzbischof und Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen 1787 einen privaten Investor, in Koblenz ein "Komödien-, Opern-, Ball- und Assemblée-Haus" zu errichten. Es wurde nach nur siebenmonatiger Bauzeit am 23. November 1787 mit Mozarts Singspiel "Die Entführung aus dem Serail" eingeweiht. Als erstes Schauspiel gab man sieben Tage später Schillers "Die Räuber". 1867 ging das Gebäude in das Eigentum der Stadt über.
1984 bis 1985 wurden Veränderungen aus 200 Jahren Theaterbetrieb rückgängig gemacht und das Theater umfassend restauriert, mit dem Ziel, dem Originalzustand wieder möglichst nahe zu kommen. Heute ist das Theater der Stadt Koblenz ein Dreispartentheater – mit eigenen Ensembles für Schauspiel, Musiktheater und Ballett –, in dem fast täglich Aufführungen gezeigt werden.
Theater Koblenz
Clemensstrasse 1
56068 Koblenz
www.theater-koblenz.de
Besuchszeiten: auf Anfrage
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